LKW macht 11 Millionen Franken Gewinn

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(Bild: Die LKW blicken auf ein stabiles Geschäftsjahr zurück.)

Polit-Talk und Kritik-Mode

Im Mai-Landtag stand der Geschäftsbericht der LKW voll im Shitstorm: Vor allem die DpL warf «intransparente» Zahlen und mögliche «widerrechtliche Quersubventionierungen» in den Raum. Per Initiative sollen nun strictere Accounting-Rules ins Gesetz. Die FBP pushte das Thema mit einem Postulat und stellt klar: «Transparenz ist kein Nice-to-have, sondern die Basis für das Vertrauen der Bevölkerung in unsere staatlichen Institutionen». Regierung und LKW-Management sehen die Lage dagegen already transparent genug.

New Feature: Stromnetz-Bilanz

Neu im Report: die regulatorische Stromnetzrechnung – bisher nur für die Aufsichtsbehörde sichtbar. 2025 holten die LKW aus Netznutzung rund 32 Mio. Franken rein, etwa 31,8 Mio. gingen ins Netz zurück, Profit: ca. 0,25 Mio. Dieser Überschuss drückt künftige Tarife. CEO Gerald Marxer schreibt dazu: «Mit der Offenlegung kommen wir den Wünschen nach zusätzlicher Transparenz nach».

Umsatz down, Gewinn up

Turnover droppt um 10 Mio. auf 103 Mio. Franken – dank tieferen Netznutzungspreisen, günstigerer Energiebeschaffung und weniger verkauftem Strom (353,6 GWh, 15-Jahres-Tief). Trotzdem steigt der Gewinn auf rund 11 Mio. Franken, hauptsächlich wegen massiv gesunkener Energiekosten, weniger Aufwand und aufgelösten SPL-Rückstellungen.

Energy-Game und Solar-Hype

Trockenheit drückt die Wasserkraft, dafür ballert Photovoltaik: Ende 2025 erzeugt rund ein Drittel der Gebäude eigenen Solarstrom. Zusammen mit Wasserkraft und Blockheizkraftwerken liegt der inländische Eigenversorgungsgrad bei 30,7 Prozent, plus 12,4 Prozent via Auslandsbeteiligungen. Die LKW planen, Renewables im In- und Ausland weiter auszubauen.

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