Literatur landet an unerwarteten Spots

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(Bild: Keine grossen Bühnen

Festival-Update

Vom 18. bis 20. September startet «Die Rahmenhandlung» in Bad Ragaz, der Taminaschlucht und neu in Mels. Zum fünften Jubiläum werden 17 Special-Locations bespielt – von Teestube bis Schwingklub. Rund 50 Kunstschaffende aus vier Ländern sind am Start, darunter Anita Grüneis, Jeanette Blank, Mathias Ospelt und Armin Öhri. Alon Renner sagt: «Dass wir heute hier stehen, erfüllt uns mit grosser Freude und Dankbarkeit».

Parcours-Vibe

Gruppen von maximal 40 Personen wechseln alle 20 Minuten den Ort. «Und falls eine Darbietung einmal nicht den eigenen Geschmack trifft, ist die nächste Gelegenheit zur Entdeckung bereits 20 Minuten später da.» Ohne Mikros bleibt die Nähe laut Renner «das absolute Herzstück und die zentrale DNA».

Region-Connection

In einer Kirche entstand einst «Yoga für die Gleichberechtigung»; Renner erinnert sich: «Aus der ehrwürdigen Stille der Kirche wurde für einen Moment eine absurde Mischung aus kollektivem Gelächter und verrenkten Festivalgästen. Es hat perfekt gezeigt, wie unsere unkonventionellen Leseorte die Kunst verändern.» Finanzierung und lokale Partner bleiben zentral: «Ohne die Region und das lokale Gewerbe gäbe es ‹Die Rahmenhandlung› schlichtweg nicht».

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