Familienstreit mal anders
In der Welt der Krimis gibt’s ’nen frischen Wind: Manfred Kieber, ehemaliger Polizist, bringt mit seinem neuen Buch „Mordsglück“ eine ungewohnte Perspektive ins Spiel. Statt der üblichen männlichen Täter zeigt er, dass auch Frauen ordentlich austeilen können. Kieber erzählt: „Ich hatte einmal einen Fall, bei dem der Mann wegen seiner Frau wirklich unter die Räder kam.“
Krimi made in Liechtenstein
Nach zwei erfolgreichen Büchern ist Kieber zurück. Dieses Mal geht’s im Alpenlandverlag Schaan raus, unterstützt von der Kulturstiftung Liechtenstein. Der Krimi spielt, who would’ve thought, in Liechtenstein und bringt den Polizisten Paul Mündle zurück, der allerdings mehr im Hintergrund bleibt. Im Fokus: Hannes Ritter, der gleich zwei knifflige Fälle lösen muss.
Real Talk über Polizeiarbeit
Kieber legt Wert auf authentische Polizeiarbeit und hat für „Mordsglück“ intensiv recherchiert. Er hinterfragt, ob Frauen Männer vergewaltigen können und beleuchtet die emotionalen Folgen. Während der Schreibphase fühlte er sich oft zurückversetzt in seine aktive Polizeizeit.
Premiere im Café
Die erste Lesung findet am Freitag, den 20. Dezember, im Café Matt in Mauren statt. Kieber könnte in der Fortsetzung erneut Mündle auftreten lassen, allerdings nicht mehr als Ermittler.
