Liechtensteiner starten Self-Help-Group für Depression

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Ulrike Hoop und Klaus Reiter (r.) wollen anderen Personen mit ihrer Erfahrung helfen. (Bild: Nils Vollmar)

Selbsthilfegruppe für Depressionen

Ulrike Hoop und Klaus Reiter starten in Liechtenstein eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen. „Es sind mehr davon betroffen, als man glaubt“, so Hoop. Reiter ergänzt: „Es ist nicht wie ein gebrochener Arm, den alle sehen.“ Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Mittwoch im Monat am Parkplatz des Golfclubs Gams-Werdenberg zu einem Spaziergang. „Bewegung an der frischen Luft guttut“, erklärt Hoop.

Treffen und Aktivitäten

Die Treffen starten mit einem Gedicht oder einer Geschichte und führen zu Spaziergängen in Kleingruppen. Ziel ist, in einer geschützten Atmosphäre auf Augenhöhe über Erfahrungen zu sprechen. Für alle kostenlos und freiwillig, die Gruppe ersetzt keine professionelle Therapie, sondern ergänzt sie.

Unterstützung und Erweiterung

Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen des Amts für Soziale Dienste (ASD) unterstützt das Projekt. Die Initianten planen, die Spaziergänge mit Aktivitäten wie Malen, Tanzen und Vorträgen zu erweitern.

Aufruf zur Teilnahme

„Jeder und jede ist willkommen“, betont Reiter. Selbst wer nicht reden will, kann einfach mitlaufen und zuhören. Hoop abschließend: „Wenn wir nur zwei, drei Personen helfen können, haben wir schon viel bewirkt.“ Der Informationsabend zum Aufbau der Gruppe findet am 17. Juni um 18.30 Uhr im ASD in Schaan statt.

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