Travel-Vibes 2024
Laut einer Umfrage für «Dertour Suisse» ist Safety aktuell ein Major-Topic: 80 Prozent der Befragten sehen den Nahen Osten als unsicher, fast jede fünfte Person hat wegen des Iran-Kriegs Travel-Pläne geupdatet. Trotzdem halten 81 Prozent an ihren Ferienplänen fest – die Reiselust bleibt also on.
Booking-Status in Liechtenstein
Reisebüros im Land spüren Unsicherheit, aber der Betrieb läuft. Iris Habicher von Jojo Reisen: «Wir haben jedoch sehr viele Stammkundinnen, die uns vertrauen, sodass wir trotzdem passende Ferien für unsere Kundinnen buchen konnten.» Laut Melanie Senti (Traveller AG) und Marina Thomann (Thomann Travel AG) war die Buchungslage «etwas ruhiger» bzw. «zurückhaltender als erwartet».
Hotspots und Long-Distance-Trips
Mediterrane Beach-Holidays bleiben das Mainstream-Goal: Spanien, Italien, Griechenland – «Dolce Vita und far niente stehen hoch im Kurs». Abenteuer-Crowd zieht es in nordische Länder und auf die Azoren; Fernreise-Faves sind Thailand, Malediven und Afrika.
Security-Trend und New Coolness
Es wird kurzfristiger gebucht, Security-Faktor steigt, teils mit Umbuchungen und Auto-Destinationen. Thomann verweist auf Unsicherheiten beim Kerosin. Habicher: «Der Markt ist dynamisch und bietet glücklicherweise genügend schöne Varianten.» Cooler werden nördliche, kühlere Spots – inklusive Winter-Hype um Tromsø, Nordlichter und Co., geboostet durch Social Media.
