Liechtenstein Wärme macht Minus

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Das Fernwärmenetz wurde 2024 weiter ausgebaut. Ein wichtiges Standbein bleibt aber auch das Gasgeschäft. (Bild: Daniel Schwendener)

Namensupgrade und Fokus-Shift

Liechtensteinische Gasversorgung ist jetzt als Liechtenstein Wärme am Start, um zu zeigen: Gas war gestern, jetzt wird auf Wärme und Renewables gelevelt. Im letzten Jahr wurden 12 Millionen Franken in Wärme und Kälte gebuttert, während das Gasnetz nur 1,6 Millionen kassierte.

Performance und Green Impact

Trotzdem läuft das Gas-Business stabil weiter: Über 4400 Kunden wurden mit Gas versorgt. Erdgas- und Biogas-Absatz ist um knapp 10 Prozent auf 201,5 Millionen Kilowattstunden gefallen, Biogas legte aber um 0,3 Millionen auf 7,9 Millionen Kilowattstunden zu. «Dadurch konnten 1560 Tonnen CO2 eingespart werden». Die Zahl der Wärmekunden stieg um über 25 Prozent, Verkauf thermischer Energie sogar um 26 Prozent.

Finance und Future-Plans

Gas brachte 2024 ein EBIT von 1,8 Millionen Franken, Wärme/Kälte hängen noch im Minus. Unterm Strich gibt’s ein Minus von 700 000 Franken, hauptsächlich wegen fetter Zinsen und Pensions-Finanzierung. «Angesichts der erheblichen Marktunsicherheit war und ist die Geschäftstätigkeit äusserst anspruchsvoll». Fokus bleibt auf Versorgungssicherheit und dem massiven Ausbau der Wärmeprojekte bis 2030.

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