Das Stimmvolk hat gesprochen
Alter Schwede, das ist ein Ding! Die Frage, ob die Regierung von Liechtenstein direkt vom Stimmvolk gewählt werden sollte, wurde schon mega oft gestellt. Am Sonntag war es dann soweit – die Abstimmung ging down und das Volk hat klar Stellung bezogen: 68 Prozent haben gegen die Verfassungsinitiative der „Demokraten pro Liechtenstein“ (DpL) votiert, die genau das wollte.
Die Gegner hatten Bammel
Das Ergebnis hat einige überrascht. Klar, es gab viele Gegner der Initiative, darunter das Fürstenhaus, die Regierung, die Großparteien VU und FBP, die Oppositionspartei FL und die wichtigsten Wirtschaftsverbände. Alle hatten Angst vor der Verfassungsänderung und sahen den Vorstoß der DpL als gefährliches Experiment. Aber wer hätte gedacht, dass mehr als zwei Drittel der Stimmbürger das abblitzen lassen würden?
DpL: Game over
Das ist ein herber Schlag für die DpL. Die Partei hatte immer den Vibe, bei Volksabstimmungen auf der Gewinnerseite zu stehen. Und gerade die Direktwahl der Regierung war eines ihrer Core-Themen. Aber jetzt? „Natürlich sind wir mit diesem Resultat nicht zufrieden. Eine Enttäuschung ist da“, sagte DpL-Präsident Thomas Rehak.
Regierungschef: Alles easy
Regierungschef Daniel Risch war mega erleichtert über das Ergebnis. Für ihn ist es ein klares Zeichen, dass die Bevölkerung mit dem aktuellen politischen System zufrieden ist. „Das Thema Direktwahl der Regierung hat sich für die nächsten Jahre erledigt“, sagte er. Nur die Wahlbeteiligung von 66,5 Prozent ist ein kleiner Downer.
Fürstenhaus: Big up!
Auch das Fürstenhaus ist happy über den Ausgang der Abstimmung. Erbprinz Alois sagte: „Ich begrüsse es auch, dass das Volk so deutlich entschieden hat. Dadurch wird nicht zuletzt die Stabilität unseres Standortes und damit eine entscheidende Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolges weiter gefestigt.“
