Kick-off und Kontext
2015 signte die UNO die Agenda 2030; Liechtenstein ist dabei. Zum 10-Jahres-Recap an der Uni Liechtenstein begrüsste Ruth Ospelt-Niepelt Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Status-Check Frommelt
Rektor Christian Frommelt sah national ein nüchternes Picture: Problem-Awareness ja, doch Energievorlagen politisch gescheitert; geopolitischer Wandel verunsichert. Abhängigkeit vom EU-Recht ohne Push oder Delay. Corporates bereit zu führen, KMU erst, wenn sie müssen. SDG-Komplexität bremst Comms. Positiv: kurze Wege; soziale Kontrolle. Ressourcen knapp; Nachhaltigkeit im Regierungsprogramm randständig. Fazit: handlungsfähig, bedingt handlungswillig; Small-steps-Approach.
Government und Panel
Umweltministerin Sabine Monauni: «Die Agenda 20230 war und ist ein Meilenstein!» Fortschritte bei Gesundheit, Bildung, Arbeit, Energie/Klima und Ressourcenschutz; Engagement von Unternehmen, Gemeinden, Vereinen, Bildung und Alltag. International aktiv, Gaps bei SDG 9–11. «Wie gelingt es uns Innovation zu fördern und gleichzeitig Umwelt und Lebensqualität zu schützen? Wie stellen wir sicher, dass alle Menschen am Wohlstand teilhaben? Wie gestalten wir unsere Gemeinden so, dass sie lebenswert bleiben auch bei wachsender Bevölkerung und steigendem Verkehr?» Das Panel sah zähe Umsetzung und Rückschläge, aber keinen Exit; stärkere Jugendbeteiligung gefordert. Wiikman: SDGs schwer kommunizierbar; weniger «Geboten», mehr Benefits.
