Geographie-Game in Istanbul
Elias Hohenegger und Serafin Risch vertraten Liechtenstein an der Internationalen Geographieolympiade in Istanbul. Nach ihrer Qualifikation im November 2025 trafen sie auf 184 Nachwuchsgeographinnen und -geographen aus 50 Nationen. Begleitet wurden sie von den LG-Lehrern Martin Zerlauth und Stefan Schmidle.
Historischer Medal-Moment
Serafin Risch holte mit einer starken Leistung die erste Geographiemedaille für Liechtenstein. «Es war eine wunderbare Erfahrung, bei der ich viele Leute kennenlernen durfte, was mir sehr gefallen hat. Die Medaille war eine grosse Überraschung», so Serafin Risch. Die Konkurrenz hatte teils Trainingscamps, Kurse sowie finanzielle oder akademische Anreize.
Prüfungs-Marathon
Auf dem Programm standen ein dreistündiger Test, Feldarbeit samt Kartierung am Goldenen Horn und ein Multimediatest. Handys wurden während der Feldarbeit eingesammelt, Kontakt zu Betreuern war untersagt. Zudem präsentierte das Duo ein Poster über Rüfen und nachhaltige Nutzung des Materials, etwa für Hochwasserschutz.
City-Vibes und Austausch
Neben internationalen Kontakten stand Istanbul auf dem Rahmenprogramm, inklusive Bosporus-Bootstour. Elias Hohenegger sagte: «Istanbul ist berühmt dafür, dass es diejenige Stadt ist, in der sich zwei Kontinente treffen und dies spürt man im einzigartigen Charakter dieser Stadt, die mich wirklich beeindruckt hat.»
