Liechtenstein hat keinen Bock auf öffentlich-rechtliches Radio und TV

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Einige Mitarbeitenden von Radio L erfuhren live auf Sendung über das Abstimmungsresultat und mussten gleich darüber berichten. (Bild: Nils Vollmar)

Medienlandschaft Liechtenstein on Fire

Die Abstimmung in Liechtenstein hat für ein ziemliches Chaos in der Medienlandschaft gesorgt. Mit einem krassen Unterschied von über zehn Prozent wurde beschlossen, das Gesetz über den Liechtensteinischen Rundfunk (LRF) abzuschaffen. Das bedeutet, das einzige öffentlich-rechtliche Medium muss spätestens Ende 2025 dichtmachen. Alexander Batliner, der FBP-Chef, zeigt sich traurig: «Medienlandschaft geschwächt, Meinungsvielfalt down!»

Zukunft von Radio L?

Trotz des Votums ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Beide Seiten, Befürworter und Gegner, sind ready, eine neue Lösung zu finden. Regierungschef-Stellvertreterin Sabine Monauni bedauert das Ende: «Schade, denn es lief gut.» Die hohen Kosten und vergangene Fehler haben Vertrauen gekillt. Thomas Zwiefelhofer, VU-Chef, meint: «Radio hat zu spät Gas gegeben.»

Neue Wege erkunden

Nach der Abstimmung wird noch immer nicht aufgegeben. Rehak von der DpL glaubt an eine private Zukunft: «Radio kann privat rocken.» Alle sind sich einig: Medienvielfalt muss sein! Aber ein konkreter Plan fehlt. Monauni will erstmal die Gründe für das Abstimmungs-Ja checken und gibt sich optimistisch: «Wir schaffen ne Perspektive fürs Radioteam.»

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