Liechtenstein hängt an der Leine, weil Benefits überwiegen

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12 Autoren und eine Autorin haben Beiträge für Band 64 verfasst

100 Jahre Zollanschlussvertrag: Die Schweiz und Liechtenstein im Fokus

Vor 100 Jahren, im März 1923, haben die Schweiz und Liechtenstein mit einem Zollanschlussvertrag ihre Beziehung offiziell gestartet. Das neue Buch der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft beleuchtet diese einzigartige Connection, die längst über den Zollvertrag hinausgeht. Heute gibt’s satte 115 Verträge zwischen den beiden Ländern.

Verzögerungen und Enthüllungen

Der Weg zum Buch war holprig, wie Herausgeber Christian Frommelt zugibt: „Die Verzögerungen haben damit zu tun, dass ich den Band als Direktor des Liechtenstein-Instituts angestossen habe und dann Direktor der Uni Liechtenstein geworden bin.“ Trotzdem hat sich der Einsatz gelohnt, um diese kaum erforschte Beziehung zu dokumentieren.

Vielfalt der Beziehungen

Georges Baur und Fabian Frommelt präsentieren die verschiedenen Aspekte der Zusammenarbeit, von Freihandelsabkommen bis zur Angst vor Souveränitätsverlust. Ein cooler Twist: Liechtenstein könnte die Verträge jederzeit kicken, hat aber durch die Zusammenarbeit ordentlich profitiert.

Die Quintessenz der Connection

Letztlich fasst Christian Frommelt zusammen: Trotz formalisierter Beziehung bleibt Liechtenstein eng an die Schweiz gebunden, gibt dabei aber auch Entscheidungskompetenzen ab. Überraschend ist, wie die Länder trotz unterschiedlicher Wege immer wieder gemeinsame Lösungen finden.

Zum Originalartikel

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