Wien-Upgrade beschlossen
Der Landtag hat mit 21 Stimmen einen Kredit von 8,8 Millionen Euro für Liechtensteins neue Residenz in Wien bewilligt. Die 368-Quadratmeter-Immobilie an der Wipplingerstrasse 13/Judenplatz 9 liegt im ersten Bezirk; Kauf und Einrichtung sind inklusive. Bezug ist bis Mitte 2027 geplant.
Betongold statt Miete
Die Regierung will bei öffentlichen Anlagen grundsätzlich Eigentum. Finanzkommissionschef Christoph Wenaweser verwies auf Wertsteigerungen: «Die wenig spekulative Anlagen in Betongold haben sich in der Vergangenheit bewährt, und das wird langfristig gesehen wohl auch in Zukunft so bleiben.» Seine Replik zur Mietkosten-Kritik: «Es ist alles eine Frage der Betrachtungsweise.»
Kritik am Big Space
Vier von sechs DpL-Abgeordneten lehnten den Deal ab. Thema waren Kosten, ein Veranstaltungsraum für bis zu 70 Personen und die getrennt bleibende Kanzlei. Thomas Rehak sprach von «Bauchschmerzen».
Diplomatie-Game
23 Objekte wurden geprüft, 18 besichtigt. «Es geht hier nicht nur um die Wohnung des Botschafters, sondern um die Visitenkarte unseres Landes», erklärte Sabine Monauni.
