Liechtenstein connectet das eGD mit dem Ausland

2 Min Read
(Bild: Neu können Dokumente von Ärzten aus dem Ausland direkt im eGD gespeichert werden.)

eGD goes Cross-Border

Seit 2023 steht das elektronische Gesundheitsdossier (eGD) schon über 45’000 Versicherten zur Verfügung – Tendenz steigend. Mit der neuen Anbindung ausländischer Gesundheitsdienstleistender wird die Healthcare im Land noch digitaler und grenzüberschreitend smoother. Ausgewählte Ärztinnen, Ärzte und Spitäler im Ausland können jetzt medizinische Dokumente direkt ins eGD von Patientinnen und Patienten in Liechtenstein hochladen. Die Datenhoheit bleibt dabei weiterhin vollständig bei den Patientinnen und Patienten.

Paperwork? Jetzt digital

Viele lassen sich in Spitälern oder bei Fachärztinnen und Fachärzten im nahen Ausland behandeln. Statt Berichte mühsam weiterzuleiten, werden Arzt- und Austrittsberichte neu direkt und sicher im eGD gespeichert. So werden Informationslücken geschlossen, die Dossiers werden kompletter und aktueller – ein Plus für Behandlungsqualität und Patientensicherheit.

Die technische Anbindung läuft über die Schweizer Plattform SwissMedLink des Vereins eSANITA. Es erfolgt kein Zugriff auf das eGD selbst, es werden keine Daten bei eSANITA gespeichert, die Dokumente werden ausschliesslich verschlüsselt ins liechtensteinische System übertragen.

Strikter Datenschutz und First Partner

Ausländische Gesundheitsdienstleistende brauchen eine Bewilligung des Amtes für Gesundheit und zusätzlich das Okay der Patientinnen und Patienten, um Daten hochzuladen oder abzurufen. Als erster Partner ist das Kantonsspital Graubünden am Start, weitere regionale Spitäler sollen folgen. Parallel wird eine mobile eGD-App entwickelt, die später für noch bequemeren Zugriff sorgt.

Zum Originalartikel

Leave a comment