Psycho-Chaos bei den Kiddos
Liechtenstein’s Gesundheitsversorgung ist laut Eva Maria Mödlagl, Boss vom Amt für Gesundheit, top-notch – aber nur für die Alten. Bei den Kiddos sieht’s düster aus: Weder ambulante noch stationäre Versorgung reichen aus.
Stats Don’t Lie
Zwei Psychs in Liechtenstein behandeln 170 Kids – und das nicht mal full-time. Wartezeiten? Zwei bis sechs Wochen, manchmal länger. Und es gibt nicht genug stationäre Plätze für die jungen Patienten. In der Schweiz mussten durchschnittlich 28 Kiddos aus Liechtenstein pro Jahr in die Klapse. Bis 2030 wird ein Anstieg um 50% erwartet.
Stationäre Versorgung? No Go!
„Wir haben Probleme mit der Unterbringung der Kiddos“, sagt Mödlagl. Eine stationäre Versorgung in Liechtenstein wäre aber sinnlos. Gesundheitsminister Manuel Frick meint, „Wir können nicht einfach eine generelle Klinik bauen und alle dort einpferchen. So einfach ist das nicht.“
Die Lösung: Outsourcing zum Nachbarn
Die Lösung: Neue Verträge mit ausländischen Leistungserbringern. Die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St. Gallen (KJPDSG) sind eine Option. Der Deal ist noch in der Mache. Regierungsrat Frick ist zuversichtlich und sagt, „Die Gespräche mit möglichen Systempartnern stimmen mich sehr zuversichtlich.“
Support at Home
Kiddos mit mentalen Issues brauchen auch Support zu Hause. Ein mobiler psychiatrischer Ärztedienst soll helfen. Die Prävention soll auch gepusht werden, um die Fallzahlen zu senken.
