Wolf-Level up in Liechtenstein
Seit 2018 ist der Wolf official in Liechtenstein am Start. Nach dem Schafsriss unter dem Augstenberg 2022 sorgt nun ein gerissenes Hirschkalb direkt bei einem Spielplatz in Triesenberg für neuen Hype. Das Amt bestätigt: Zwei Wölfe waren am Start, einer davon ein Männchen mit der Kennung M686 aus der italienischen Ursprungspopulation. «Weitere Details zu seiner Herkunft sind hingegen nicht bekannt», schreibt das Amt für Umwelt (AU). Ob der zweite Wolf ein Weibchen ist, bleibt unklar. «Grundsätzlich ist das möglich», teilt das AU mit.
Record Stats und Possible Baby-Wolves
Seit dem 27. Januar sind 19 gesicherte Nachweise registriert – Rekordkurs. Mehrere Rotwildrisse in Triesen und Triesenberg unterstreichen die starke Präsenz. Zwischen Januar und März ist Paarungszeit; Welpen könnten zwischen Juli und September droppen, falls sich M686 niederlässt und der zweite Wolf weiblich ist.
Drama zwischen Alps, Cows und Hikers
Liechtenstein ist für ein Wolfsrevier allein zu klein, das Territorium würde grenzübergreifend laufen. «Aus meiner Sicht hat der Wolf bei uns keinen Platz», sagt der Triesenberger Landwirt Normann Bühler. Bauern sollen Herdenschutz und Spezialzäune pushen. Älpler befürchten aggressivere Mutterkühe; eine Gesetzesanpassung verteilt die Haftung bei Unfällen nun auch auf Wanderer.
