Crazy Nights in Liechtenstein
Ein Liechtensteiner sorgte im Spätsommer für Chaos, als er in einem psychotischen Anfall Autos beschädigte und Verkehrsschilder attackierte. Wegen Führerscheinverlust war er nicht mehr ganz er selbst, erklärte er dem Landrichter. In seiner Rage demontierte er Kennzeichen, riss Plakate runter, beschmierte Schilder und warf Müll auf die Straße. Auch ein Feuerlöscher und öffentliche Wände blieben nicht verschont.
Geständnis und Reue
Der Staatsanwalt beschuldigte ihn der schweren Sachbeschädigung und anderer Vergehen. Der Angeklagte gestand alles und entschuldigte sich: „Es tut mir leid und es wird nicht wieder vorkommen.“ Seine Verteidigerin betonte, er habe mehr zugegeben, als ihm nachgewiesen werden konnte, und alle Schäden beglichen.
Diversion und Konsequenzen
Trotz Schadenswiedergutmachung konnten nicht alle Taten diversionsfähig behandelt werden. Der Richter verhängte eine Geldstrafe von 800 Franken wegen Straßenverkehrsverstößen und 500 Franken Verfahrenskosten. Das Urteil ist rechtskräftig, da keine Rechtsmittel eingelegt wurden. Der Angeklagte muss nun binnen vier Wochen 1500 Franken zahlen, um das Verfahren einzustellen.
