Letzter Move für Radio Liechtenstein

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**Feeling the Heat: Radio L braucht mehr Cash**
Yo, checkt das mal: Radio L, der Liechtensteiner Landessender, steht unter Druck. Die DpL hat eine Initiative zur Privatisierung gestartet, die die Regierung zwar als verfassungskonform bezeichnet hat, aber dann wäre es mit der staatlichen Unterstützung vorbei. Medienministerin Sabine Monauni meinte dazu: «Und da müssen wir sicher noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten».

**Die Rettermission**
Jürg Bachmann, der neue Chef vom LRF, hat einen Masterplan: Er will das Radio neu positionieren und zu einer vertrauenswürdigen Medienmarke machen. Die Leute sollen spüren, dass was geht, und zwar local. Internationale News sind out, Liechtenstein-Themen und Stimmen sind in.

**Mehr Stellies und Cash für neues Game**
Aber dafür braucht’s mehr Cash und Leute. Die Regierung will das Team mit Expertise aufstocken und multimediale Aufgaben einbringen. Die Redaktion soll mit neuen Stellen in Marketing, Redaktion und Ausbildung aufgepimpt werden.

**Der Plan**
Bachmann will mit der bestehenden Crew das Ding rocken. In Workshops und internen Arbeitsgruppen wird an der Themenplanung und Qualität gearbeitet. Bachmann erwartet eine «Null-Fehler-Kultur» von seinem Team.

**Entscheidung im Juni**
Mitte Juni wird im Landtag entschieden, ob Bachmanns Plan realisiert werden kann. Es geht um 16 Millionen Franken für die nächsten vier Jahre. Medienministerin Monauni hat aber klargemacht: «Wenn das Radio mit der vierjährigen Finanzierung nicht auskommen sollte, ist sie nicht bereit, abermals einen Nachtragskredit zu beantragen.»

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