Léonie Guerra und ihre Mädels rocken die Debüt-Party erfolgreich

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Da hat sie’s gerockt!

Léonie Guerra, unsere Liechtensteiner Dressurreiterin, hat’s in Italien mal richtig krass abgeliefert. Mit ihren Pferdedamen Galina und Beryll hat sie bei einem internationalen Wettbewerb zwei Gold- und eine Silbermedaille abgeräumt. Und das war sogar das erste Mal, dass sie so richtig im Rampenlicht stand.

Galina, die Youngster

Galina, gerade mal zehn Jahre alt, hat bei ihrem ersten Einsatz auf U25-Level im Grand Prix ordentlich auf den Putz gehauen. Sie hat direkt einen mega Score von 68,824 Prozent eingefahren. An Tag zwei hat sie das nochmal getoppt und den zweiten Platz gemacht. «Zwei von drei Richtern sahen uns sogar auf dem ersten Platz», freut sich Guerra. Am dritten Tag war dann die Musikkür dran – mit einer speziell für Galina komponierten Musik. Und die kam richtig gut an: Die Richter haben den Auftritt als besten bewertet.

Stolz auf Galina

Guerra ist mega stolz auf Galina: «Die schwersten Figuren, die Pirouetten, die Piaffe und Passage, die Tempi-Wechsel und alle Grand-Prix-Lektionen erlernte sie mit mir im Sattel und mit meinem Opa als Trainer, der auch vom Boden aus viel mit Galina gearbeitet hat. Dies erfüllt mich mit unglaublichem Stolz», erzählt sie. Galina ist also echt bereit für die Big League.

Beryll, die Newcomerin

Guerra und die 8-jährige Beryll haben ihren Einstieg auf CDI1*-Level gemacht. Auch wenn es ein paar Patzer gab, haben sie nur knapp den Sieg verpasst. «Es war für Beryll nicht leicht, mit der aufregenden Turnieratmosphäre klarzukommen, und aufgrund der vielen neuen Eindrücke nicht zu viel ihrer Kraft und Energie zu verlieren», sagt Guerra. Aber sie ist zuversichtlich, dass Beryll mit der Zeit immer besser wird.

Gelungene Premiere

Guerra zieht ein positives Fazit: «Es war eine tolle Erfahrung, mit diesen beiden ausserordentlichen Stuten auf internationalem Parkett zu tanzen. Dieses Turnier war extrem bedeutsam, weil gleich vier Premieren stattfanden, und sich die Pferde wacker schlugen und zwei Siege und zwei zweite Plätze nach Hause brachten, was für ihr junges Alter und das hohe Level schon ganz vielversprechend ist.»

Begeisterung überall

Galina und Beryll haben in Italien ordentlich Aufmerksamkeit erregt. «Alle sprachen mich und meinen Opa (Anm. der Redaktion: Trainer Otto Hofer) darauf an, wie auffallend harmonisch unser Training und die Dressurprüfungen waren, wie feinfühlig meine Reitweise ist und wie grazil sich meine beiden Stuten bewegen», erzählt Guerra.

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