Pop-up Artspace vor Abriss
Im Haus Bangarten 14 in Vaduz läuft vom 28. November bis 7. Januar die Ausstellung «Wo Mauern enden, beginnt der Wind». «Das Haus wird uns, bevor es abgerissen wird, von Becker Architektur für ein neues Projekt zur Verfügung gestellt», erzählt Fabienne Ott. Fokus: Transformation, Vergänglichkeit und ein leerstehendes Gebäude als temporärer Culture-Spot.
Artsy Vibes im Geisterhaus
Fotografin Barbara Bühler hält in «Es geistert» die leeren Räume analog fest: «Es war ruhig, leer und zugleich leicht unheimlich, ein Gefühl, nicht allein zu sein». Carol Wyss droppt mit «In Suspenso» eine hängende Installation aus schwarzen Radierungen: «Ihr Ausgangspunkt ist der Moment einer Veränderung, die Erkenntnis, dass sich etwas ändert oder bereits geändert hat». Blumenformen entpuppen sich als Collagen aus Knochen.
Clay, Fire und Wirbelwind
Klara Frick arbeitet in «rauh blau blau blei» und «um das feuer sitzen» mit Ton; «Ihre keramische Arbeit untersucht Transformation, Wärme und das Loslassen von Kontrolle». Ursula Wolf entwickelt «Wirbelwind» direkt aus dem bestehenden Haus: «Sie suchte nach jenem Punkt, an dem aus festen Linien ein innerer Wirbel wurde».
Youth Collab und Finissage
«Das Projekt nutzt ein leerstehendes Haus als temporäre Plattform für künstlerisches Schaffen, gesellschaftliche Reflexion und Begegnung zwischen Generationen», so Fabienne Ott. Eine Projektwoche mit Jugendlichen des 10. Schuljahres in Vaduz ergänzt das Format; deren Works werden an der Finissage am 7. Januar um 18.30 Uhr gezeigt.
