Landtag lässt bezahlte Elternzeit so, wie sie ist

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Franziska Hoop scheiterte knapp mit dem von ihr und einigen Mitstreitern eingebrachten Antrag

Elternzeit-Update: Ready, Set, Wait!

Die Schweiz hat den Startschuss für eine bezahlte Eltern- und Vaterschaftszeit gegeben, aber der Countdown läuft bis 2026. Der Landtag hat den EU-Richtlinien zugestimmt, aber die Umsetzung braucht Zeit. Ursprünglich war 2025 geplant, doch wegen der Finanzierungsumstellung von Krankenkassen zur Familienausgleichskasse wurde es verschoben. Minister Manuel Frick warnte vor einem „fehleranfälligen Bastel“ bei hastiger Einführung. Unternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden befürchten Chaos.

Trauerzeit-Debatte: Ein sensibles Thema

Ein Antrag zur Vaterschaftszeit bei Totgeburten scheiterte knapp. Verständnis ja, Umsetzung nein, hieß es im Landtag. Gunilla Marxer-Kranz betonte, dass dies neue Ungleichbehandlungen schaffen würde. Patrick Risch schlug vor, die Totgeburt jetzt zu regeln und später eine allgemeine Trauerzeit einzuführen.

Elternzeit-Verlängerung: Keine Chance

Ein Antrag, die bezahlte Elternzeit von zwei auf vier Monate zu verlängern, wurde abgelehnt. Daniel Seger war nur bereit, bei Halbierung des Elterngeldes zuzustimmen. Die Freie Liste forderte jedoch volle Vergütung. Sabine Monauni argumentierte, dass die aktuelle Regelung für Geringverdiener vorteilhafter sei. Die Mehrheit will am „breit abgestützten Kompromiss“ festhalten.

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