Landtag kickt 500k Francen für Liechtensteins Sinfonieorchester raus

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Money Moves fürs Sinfonieorchester Liechtenstein

Checkt das mal, die Staatskohle für das Sinfonieorchester Liechtenstein (SOL) steigt von 70000 auf 500000 Franken. Cool, oder? Der Landtag hat den Nachtragskredit für die Kulturstiftung Liechtenstein gebilligt. Mit der Cash-Infusion will das SOL 31 Musiker in Teilzeit fest anstellen und die Gage für Freelancer von 160 auf 175 Franken pro Gig erhöhen. Die Ziele? Talents im Land halten und die Abwanderung von Profimusikern stoppen. Aber die Fördererwöhung bedeutet auch, dass das SOL seine Leistungen quantitativ und qualitativ ausbauen soll.

Landtag diggt das SOL – Mostly

Im Landtag gab’s im Grundsatz viel Love für das SOL. FBP-Fraktionssprecher Daniel Seger sagte, das SOL sei nicht nur ein Profiorchester, sondern auch ein kultureller Botschafter für Liechtenstein, der vielen Liechtensteinern als Karrieresprungbrett diente. Aber es gab auch Kritik. Pascal Ospelt (DpL) war dagegen und fragte: «Was passiert, wenn die privaten Sponsoren eines Tages aussteigen?»

Debatten und Dispute

Norma Heidegger (VU) fand die 500000 Franken pro Jahr für das SOL im Vergleich zu anderen Kulturinstitutionen sus. «Ich respektiere, dass das SOL einen Qualitätssprung machen will, aber der Betrag ist zu hoch, der geplante Schritt zu gross», meinte sie. Johannes Kaiser (FBP) wollte 100000 Franken von dem für das SOL beantragten Geld abzwacken und stattdessen dem Blasmusikverband zukommen lassen. Aber Landtagspräsident Albert Frick war nicht am Start: «Das ist auf diesem Weg nicht möglich.»

Die Future-Pläne des SOL

Für das SOL bedeutet das, dass es ab nächstem Jahr mit der Umsetzung seiner Pläne starten kann. Die Teilzeitstellen werden ausgeschrieben und Musiker können sich mit einem Vorspiel bewerben. Kulturminister Manuel Frick versicherte, dass keine andere Kulturorganisation Nachteile aus der erhöhten Förderung für das SOL haben wird.

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