Spital Kassen in der Miesenzone
Spitäler sind mega im Minus, das ist der buzz. Sandra Copeland, Boss-Lady vom Landesspital, verkündet im Jahresbericht 2023, dass die Finanzen ziemlich im Argen liegen. St. Galler Spitäler sind mit einem Verlust von knapp 100 Mille Franken am Start und das Landesspital in Liechtenstein rockt denselben Vibe mit einem Verlust in 2023.
Erwarteter Realitätscheck
Der Money-Fail war nicht wirklich shocking. Schon bei der Budget-Planung wurde die pricey Teuerung, die noch nicht durch höhere Tarife balanced werden kann, berücksichtigt. Der tatsächliche Verlust fiel mit 766K Franken mehr als doppel so high aus wie die erwarteten 340K Franken.
Stationär vs Ambulant
Die Verschiebung von teuren stationären zu cheaper ambulanten Behandlungen hat auch ihren Part dazu beigetragen. «Die Kostendeckung ist jedoch mit aktuell gültigen Tarifen bei weitem nicht gegeben», so Copeland.
Saving the day?
Gemäss Jahresbericht konnte das Landesspital mit verschiedenen Moves einen noch höheren Verlust verhindern. Vacant Stellen wurden nicht neu besetzt, was allerdings wegen des knappen Personals tricky war.
Stats und Fakten
Die stationären Fälle gingen um 6 Prozent zurück, ambulante Fälle sanken um 4 Prozent. Notfälle hatten mit 9628 Behandlungen ein kleines Plus von 2,5 Prozent.
New Doc in Town
2023 hat der Orthopäde Matthias Eppinger den ehemaligen Chefarzt Robert Vogt ersetzt. Keine Befürchtungen, die OPs blieben stabil und 2023 gab’s sogar ein leichtes Plus mit 1755 Eingriffen (+5,6 Prozent).
