Landeskirche bekommt mehr Cash: Politikerinnen und Politiker starten neuen Move

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(Bild: Im Landtag zeigten sich einige Abgeordnete offen für eine Erhöhung des Staatsbeitrags an die römisch-katholische Kirche

Money-Status Quo

Seit 27 Jahren ist der Staatsbeitrag ans Erzbistum Vaduz hard-gefrozen bei 300’000 Franken pro Jahr, plus über 10 Millionen aus den Gemeinden für die Pfarreien. Das Erzbistum sagte im Juni, es finanziere sich «im Wesentlichen aus den Mitteln des Landesbeitrags». Aktuell kein akuter Money-Crash, aber Future-Probleme sind absehbar: Unterhalt, Verwaltung, Pastoral und Caritas seien kaum voll finanzierbar, der Apostolische Administrator Benno Elbs verzichtet sogar auf Lohn. Sein Statement: «Früher oder später wird man über die finanziellen Mittel des Erzbistums reden müssen, wenn man es weiterführen möchte.»

Polit-Talk und Blocker

Im Landtag pushte DpL-Abgeordneter Simon Schächle ein Upgrade um 50’000 Franken: «Bereits grundlegende Strukturen wie ein Sekretariat, sowie Fort- und Weiterbildungsmassnahmen für Mitarbeitende sind nicht sichergestellt. Auch die Organisation der Jugendarbeit, insbesondere die Begleitung und Koordination der zahlreichen Ministrantinnen und Ministranten im Land, ist dadurch so gut wie unmöglich.» Und weiter: «Diese Investition dient der gesamten Gesellschaft». Der Antrag scheiterte, weil laut Regierungschefin Brigitte Haas zuerst das Gesetz angepasst werden muss.

Next Steps incoming

Statt «Hüftschuss» setzen viele Abgeordnete auf den Standard-Prozess. «Während dieser Zeit kann herausgefunden werden, wozu und in welcher Höhe das Geld gebraucht wird», erklärte Haas. Die DpL arbeitet nun an einer Gesetzesinitiative, überparteilich abgestützt, mit laufenden Talks mit Elbs, der Regierungschefin und dem Erbprinzen. Ein konkreter Vorstoss wird für das Frühjahr erwartet.

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