Land prueft Bedarf fuer eigene Kinderspitex in Liechtenstein

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(Bild: Der Aufbau einer eigenen Kinderspitex wäre aus Sicht von Gesellschaftsminister Emanuel Schädler nur sinnvoll

Dependence-Drama bei Kinderspitex

Im Landtag wird die starke Abhängigkeit von der «Kinderspitex Ostschweiz» kritisch gecheckt. Landtagsvizepräsidentin Franziska Hoop (FBP) monierte fehlende Kapazitäten und die daraus entstehenden Unsicherheiten für Familien. Gesellschaftsminister Emanuel Schädler bezeichnete die Versorgungssicherheit im Inland im Kinderbereich als «verbesserungswürdig». Kurzfristig bleibt der Foreign-Support gesetzt, mittelfristig sind Upgrades im System geplant.

Plan: Own Service or Contract-Deal

Ein Instant-Setup einer eigenen Kinderspitex ist für Schädler kein Option-Button. Sinnvoll wäre ein Aufbau nur, wenn dieser bei der Familienhilfe angesiedelt wird, um Synergien bei Qualitätssicherung und Administration zu nutzen. Vorher müsse geklärt werden, wie gross der Bedarf tatsächlich ist und ob er eine eigene Organisation rechtfertigt. Parallel prüft die Regierung, ob Liechtenstein vertraglich feste Kapazitäten bei der Kinderspitex Ostschweiz finanzieren könnte, um Engpässe zu vermeiden.

Freelance-Care mit Limits

Beim Ruf nach Erleichterungen für freischaffende Pflegekräfte bleibt der Minister defensiv. Trotz geregelter Finanzierung seien Qualitätsstandards und Vertretung bei Krankheit Pflicht. Andere Staaten hätten bei Förderung von Einzelpersonen «negative Erfahrungen» gemacht.

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