Kuhangriffe setzen den Fokus im Landtag auf die Verantwortung der Wanderer

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(Bild: Somit werden Wanderer bereits im Sommer 2026 in die Eigenverantwortung genommen und die Alpvögte erhalten mehr Rechtssicherheit.)

New Law incoming

Im Sommer 2026 gilt auf Liechtensteins Alpweiden ein neues Liability-Game: Wandernde müssen sich bei Kühen now offiziell korrekt verhalten, sonst gibt’s mehr Eigenverantwortung statt Victim-Mode. Der Landtag zog damit nach Wünschen der Alpgenossenschaften und orientiert sich 1:1 am österreichischen Gesetz.

Reason why

Mehr Mutterkühe mit Kälbern, mehr People in den Bergen, plus Wolfshype = Rising Konfliktpotenzial. DpL-Politiker Simon Schächle erklärte: «Doch viele Alpwegbenutzer haben kaum noch Kenntnis über das Verhalten von Rindviechern. Es fehlt der notwendige Respekt, ja es werden sogar Selfies mit Kälbern gemacht». Genau das kann Kuhangriffe triggern. Bisher haftete fast immer der Tierhalter. «Scheitert der Beweis, haftet er auch für schuldloses Verhalten», sagte Christoph Wenaweser (VU), der «Den Alpen-Vorstandsmitgliedern und insbesondere den Alpvögten, welche sich mit viel Idealismus einsetzen, gebührt eine gesetzlich stärkere Absicherung» forderte.

Copy-Paste aus Österreich

Der übernommene Artikel konkretisiert Pflichten der Tierhalter und schreibt Eigenverantwortung der Wandernden fest. Fragen zu Versicherungen stellte Sandra Fausch (FL): «Wie hoch ist das Risiko, dass diese überrissen sein könnte?». Gerichte sollen Verhältnismässigkeit klären.

Last-Minute-Drama

DpL-Abgeordneter Achim Vogt wollte kurzfristig die Haftungsfrage ändern: «Ich habe ein Problem mit der Haftungsfrage, sie ist zu unklar definiert». Regierungsrat Emanuel Schädler kritisierte: «So gefährden Sie eine gute Gesetzgebung» und nannte die Aktion «bedenklich». Vogt zog den Antrag zurück, die Sonderregelung passierte.

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