Goldmanie 2024: Rekordzahlen im Goldrausch
Der „Gold Demand Trends Report“ vom World Gold Council (WGC) zeigt, dass der weltweite Goldhunger 2024 mit 4974 Tonnen so groß war wie nie zuvor. Ein neues Allzeithoch wurde im letzten Quartal erreicht: Die Nachfrage stieg um ein Prozent auf 1297 Tonnen, was einem Gesamtwert von 382 Milliarden US-Dollar entspricht.
Europa in der Goldflaute
Während Asiaten auf Gold stehen, kühlte das Interesse in Europa und den USA stark ab. In der Schweiz sank die Nachfrage nach neuer Ware um 53 Prozent. Edelmetallhändler Philoro erklärt, dass viele Kunden ihre alten Münzen verkauften, was weniger neue Bestellungen bedeutete.
Asien im Goldfieber
In Indien und China boomte der physische Goldmarkt mit Zuwächsen von fast 30 bzw. 20 Prozent. Auch südostasiatische Länder kauften kräftig ein.
Geopolitik und Zentralbanken im Fokus
Geopolitische Spannungen treiben die Goldrallye weiter an. LGT hebt hervor, dass Konflikte wie in der Ukraine den Goldpreis pushen. Zentralbanken waren erneut große Player, kauften über 1000 Tonnen.
Tech vs. Schmuck
Die Tech-Industrie steigerte ihre Nachfrage um 7 Prozent dank KI-Boom. Schmuck hingegen erlebte einen Rückgang von 11 Prozent, obwohl die Ausgaben um 9 Prozent auf 144 Milliarden US-Dollar stiegen.
