Die Liechtensteiner Bob-Crew rockt St. Moritz
Letzten Samstag ging das Weltcup-Rennen im Zweierbob in St. Moritz-Celerina über die Bühne, und das liechtensteinische Duo Martin Kranz und Martin Bertschler haben es geschafft, den 20. Platz zu punkten.
Die beiden dudes Kranz und Bertschler, die als underdogs an den Start gingen, haben sich mit der Startnummer drei eine fette Position gesichert. Sie haben sich nicht nur beim ersten Run, sondern auch beim zweiten Durchgang auf diesem krassen Track behauptet. Im ersten Lauf konnten sie eine Zeit von 1:07,02 Minuten auf die Uhr bringen und sich für den zweiten Lauf qualifizieren. Dort haben sie sich noch einmal gesteigert und die Ziellinie mit einer Zeit von 1:06,79 Minuten gekreuzt. „Wir sind mega proud auf unsere Leistung. Das Level im Weltcup ist ganz ein anderes als das im Europacup“, unterstrich Kranz nach dem Rennen. Bereits Anfang des Jahres haben Kranz und Tschofen bei den Schweizer Meisterschaften im Zweierbob den starken fünften Platz eingesackt.
Vorsicht vor der Kurve: „Martineau“
Am Samstag mussten die Piloten besonders aufpassen bei der vorletzten Kurve namens „Martineau“, die nach den Trainings angepasst wurde. Warum? Weil viele Piloten, inklusive dem fünffachen Gesamtweltcup- und zweifachen Olympiasieger Francesco Friedrich aus Deutschland, in den Trainings da gecrasht sind.
Neue Chancen beim Viererbob
Beim heutigen Viererbob-Rennen geht es für das neu zusammengestellte Liechtensteiner Team, das aus Martin Kranz, Lorenz Lenherr, David Tschofen und Martin Bertschler besteht, weniger um das Ergebnis, sondern mehr um das Sichern des Weltcup-Startplatzes und das Sammeln von Erfahrungen. „Wir wollen uns auch im Viererbob auf der Weltcupbühne etablieren und uns vor allem gut präsentieren“, so Kranz.
