Klimakick: „Der Switch muss mega instant passieren“

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Unser Homeboy Christoph Schär und das Klima-Game

Yo, unser Bro Christoph Schär ist ein echter OG an der ETH Zürich. Seit über 30 Jahren ist der Dude da und erforscht das Klima und den Wasserkreislauf. Der Typ war einer der ersten, der gecheckt hat, wie Niederschlagsextreme und Klima zusammenhängen.

Schär’s Talk über Klimawandel und Wetterextreme

Das Thema hat auch seine Lit-Talk am „Wirtschaftswunder“ in Vaduz dominiert. Er hat gezeigt, wie wyld der Klimawandel die Wetterextreme pusht. Check das: Im August 2023, mitten im Hitzesommer, hat der Rhein in Diepoldsau überlaufen. „Grössere Schäden wurden glücklicherweise verhindert – doch das war nicht überall in Europa so, wo wegen der schwerwiegenden Überschwemmungen zahlreiche Todesopfer zu beklagen waren“, so Schär.

Wetter-Phänomene im Klimawandel

Schär’s Take zu Regen und Gewitter ist ziemlich sus. Auf der einen Seite, Regen wird wegen des Klimawandels seltener – um 30 bis 40 Prozent. Aber wenn es regnet, dann geht es so richtig ab: Starkregen und Gewitter werden häufiger. „Es regnet weniger, aber wenn, dann heftig“, so der Experte.

Real Life Beispiele für Wetter-Phänomene

Er hat uns einige krassen Bilder aus der Schweiz gezeigt, zum Beispiel aus Lausanne, wo 2018 in nur zehn Minuten 41 Millimeter Wasser pro Quadratmeter runtergekommen sind. Straßen und der Bahnhof wurden überflutet. Normalerweise fällt so viel Wasser in zwei Wochen.

Klimamodelle für die Zukunft

Das Problem mit extremen Wetterereignissen ist, dass sie schwer vorherzusagen sind. Aber genau daran arbeitet Schär und sein Team mit high-tech Klimamodellen. Er hat in Vaduz eine brandneue Klimasimulation vorgestellt, die nur wenige Leute bisher gesehen haben. Mit solchen Modellen kann man Wetterereignisse besser beschreiben und die Klimaszenarien der Zukunft skizzieren.

Die Zukunft des Klimas und das Zwei-Grad-Ziel

Aber wie sieht es mit der Zukunft aus? Können wir das Zwei-Grad-Ziel erreichen? „Wir müssen es zumindest versuchen“, sagt Schär. Was sicher ist: „Der Wechsel muss abrupt stattfinden, die CO2-Emissionen müssen massiv eingeschränkt werden.“ Denn wir haben erst ein Viertel der Erderwärmung hinter uns. Das bedeutet, drei Viertel haben wir noch vor uns.

Wirtschaftliche Chancen durch den Klimawandel

Aber der Klimawandel bietet auch wirtschaftliche Chancen. Schär sieht besonders in der Photovoltaik Potential. Seit 2010 erlebt die Welt in diesem Bereich einen Boom, die jährliche globale Stromproduktion entspricht etwa jener von 150 AKW. „Dieses Wirtschaftswunder hat also bereits stattgefunden.“

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