Berger’s Abgang
Andreas Berger sollte am 1. August bei der LLB-Gruppenleitung starten. Doch jetzt ist alles anders. Die Bank gab bekannt, dass er aus „persönlichen Gründen“ doch nicht anfängt. Beide Seiten haben sich im „gegenseitigen Einvernehmen“ geeinigt.
Drama mit der FMA
Der Blick deckt auf: Es sind wohl keine „persönlichen“ Gründe, sondern eine „Lappalie“. Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) verweigerte die Bewilligung. „Die Gründe sind haarsträubend“, so der Blick.
Compliance-Fail
Berger war ehemaliger Chef des Firmenkundengeschäfts bei der Credit Suisse. Er verließ die Bank nach 34 Jahren. Angeblich hatte er eine interne Onlineschulung nicht gemacht.
Onlinetutorials-Gate
Die FMA verweigerte aus diesem Grund die Bewilligung. Der Blick berichtet, dass eine andere Person drei Onlinetutorials für Berger gemacht hat. Die FMA entschied, dass seine „persönliche Integrität“ deshalb nicht gegeben sei. „Angesichts der mit Skandalen gepflasterten Geschichte des liechtensteinischen Finanzplatzes mutet das Verdikt der FMA geradezu grotesk an,“ kommentiert der Blick. Die Verstöße seien schon vor über einem Jahr bekannt geworden.
