Vaduz Classic: Nadia Maria rockt die Bühne
Bereits zum dritten Mal steht Nadia Maria bei Vaduz Classic auf der Bühne und freut sich mega, dieses Jahr ein ganzes Konzert zu gestalten. Das Programm: Von Puccini und Gershwin bis zu Gloria Gaynor und Adele. Dazu gibt’s James-Bond-Klassiker und Disney-Hits. Ihre stimmliche Flexibilität verdankt sie ihrem Gesangstudium in Klassik und Jazz: „Das gab mir nicht nur technisch, sondern auch mental eine gewisse Flexibilität.“
Soul und R&B: Ihre wahre Leidenschaft
Obwohl sie alle Genres schätzt, liebt sie R&B und Soul am meisten: „Die Soul-Komponente meiner Stimme hat sich meiner Meinung nach ganz natürlich entwickelt.“ Ihre Familie hatte damals vielleicht nicht so viel Spaß dabei, „Bohemian Rhapsody“ wäre ihr Lifelong-Song. Wenn sie nur noch einen Song singen dürfte? „Meinen Song ‚No More‘.“ Schreiben sei ihre Art, ihre Realität zu verarbeiten und ihre Erinnerungen zu verewigen: „Wir alle machen manchmal schwere Zeiten durch, und die Gewissheit, dass man damit nicht allein ist, kann sehr heilend sein.“
Eigenkomposition vs. Cover
Coversongs anpassen sei einfacher, als eigene Songs zu schreiben: „Wenn ich einen Song schreibe, habe ich ein komplett unbeschriebenes Blatt vor mir.“ Ihre Stimme klingt bei eigenen Liedern anders, weil sie keinen Vergleich hat: „Ich kann mir nicht anhören, wie jemand meinen Song singt, bevor ich ihn singe.“
Am Donnerstag kann man sich selbst ein Bild machen. Ihr Ritual vor dem Auftritt: Einsingen, Atemübungen und Beyoncé hören. „Ich liebe, was ich tue, so sehr.“
