„Klapp“ bringt Ordnung ins Zettelchaos in Schulen

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Papierpost und Telefonate gehören der Vergangenheit an: Durch «Klapp» können Nachrichten einfach und schnell ausgetauscht und Abwesenheiten digital gemeldet werden. (Bild: Nils Vollmar)

Digitalisierung im Schulalltag

Das Liechtensteiner Schulamt hat mit dem digitalen Tool «Klapp» das Zettelchaos in Kühlschränken und an Pinnwänden ad acta gelegt. Seit Beginn des Schuljahres läuft die Kommunikation zwischen Schulen und Eltern digital. Das Schulamt berichtet von einem erfolgreichen Start und einer reibungslosen Implementierung.

Pilotprojekt und Einführung

Der Launch von «Klapp» begann in Schaan mit einem Pilotprojekt. Lehrpersonen testeten die Plattform zunächst intern, bevor auch Eltern dazukamen. Diese stufenweise Einführung erlaubte frühzeitige Anpassungen. Schulungen von «Super-Usern» erleichterten den Übergang. Ähnliche Rahmenbedingungen in der Schweiz und Liechtenstein machten die Einführung einfacher.

Vorteile von «Klapp»

«Klapp» bündelt zentrale Infos wie Elternbriefe und Abwesenheitsmeldungen, reduziert administrativen Aufwand und ermöglicht mehrsprachigen Zugriff. Getrenntlebende Eltern werden simultan informiert, wodurch Informationslücken minimiert werden. Die User-Experience ist simpel gehalten, ähnlich wie bei bekannten Apps.

Sicherheit und Datenschutz

Alle Daten werden in der Schweiz gesichert und verschlüsselt. Datenschutzrelevante Maßnahmen wurden vorab abgeklärt, um rechtliche Standards zu erfüllen.

Nutzung und Akzeptanz

Die Akzeptanz ist hoch: 80 bis 95 Prozent der Eltern sind registriert. 1400 Schulen in der Schweiz und Liechtenstein nutzen bereits «Klapp». Alternativ können Eltern klassische Kommunikationswege wählen.

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