Klärschlamm-Move: Bendern goes next Level
In der ARA Bendern werden jedes Jahr 1250 Tonnen Klärschlamm verarbeitet – das wären ca. 290 Mulden voll Sludge. Bis 2006 landete das Zeug auf Feldern, danach wurde es als „CO2-neutraler Brennstoff“ für Zement nach Untervaz gekarrt. Das Game ändert sich aber, weil ab 2026 Phosphor zurückgewonnen werden muss – Regulator-Vibes aus der Schweiz, die auch Liechtenstein übernehmen muss.
Upgrade für die Anlage
Nach einer Projektstudie steht fest: „Ein Neubau ist erforderlich“, so der Entsorgungszweckverband (EZV). Die neue Anlage dewatered den Schlamm, lagert ihn hip in vier Mulden und schickt ihn dann zur AVA Altenrhein für Recycling. Kostenpunkt: ca. 4,1 Millionen Franken. Die Gemeinden mussten dafür jeweils ihren Cashflow checken und zustimmen.
Reasons und Facts
EZV-Chef Reto Kieber sagt: „Die Rückgewinnung von Phosphor ist ein aufwendiges Verfahren, welches der EZV aus unterschiedlichen Gründen nicht selber durchführen kann.“ Die neue Anlage bringt fresh Tech, weniger Smell, weniger Lärm und spart Betriebskosten. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind uns keine Nachteile bekannt.“ Go-live der neuen Anlage: Anfang 2027.
