Kinderstation am Landesspital bekommt wahrscheinlich kein Go

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(Bild: Die geplante Kinderstation steht zumindest auf der Kippe

Pilotprojekt im Chill-Modus

Das geplante Kinderstation-Pilotprojekt im Landesspital Vaduz, gedacht als «Shop in Shop»-Collab mit den Spitälern St. Gallen und Chur, steht laut Gesundheitsminister Emanuel Schädler auf der Kippe. Verhandlungen laufen zäh, das Modell hat rechtliche Hürden, die Partner-Spitäler eigene Umsetzungsvibes. Parallel hat sich der Need geändert: Für eine anstehende Pensionierung zeichnet sich eine Nachfolge ab, zudem sei mit Ärztekammer und Krankenkassenverband (LKV) vereinbart worden, «bis 2028 zwei volle Stellen für Pädiatrie im Inland zu besetzen».

Power Move vom Ministerium

Das Ministerium pushte Ärztekammer und LKV früh, die Bedarfsplanung zu updaten und Rekrutierungs-Blocker zu reduzieren. «Die vorgesehene Anpassung der Bedarfsplanung wurde jedoch aufgrund der Vorstellung der Verbände, mehrere Bedarfsstellen neu zu schaffen, nicht umgesetzt», so Schädler. Trotz Argument «genereller Fachkräftemangel» organisierte das Ministerium selbst eine Ausschreibung und bekam acht Bewerbungen. Da Ärztekammer und LKV laut KVG die Stellen formell besetzen müssen und nicht reagierten, drohte die Regierung, notfalls selbst zu entscheiden. Danach meldeten die Verbände eine Nachfolgelösung in Mauren. «Zudem hat das Ministerium gegenüber der Ärztekammer und dem LKV wiederholt klargemacht, dass die Sicherstellung der medizinischen Versorgung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben jederzeit gewährleistet sein muss.»

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