Kids in der Kita feiern Gärtnern

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Problem: Too much Fast Food, too wenig Action

Studien zeigen: Kids und Teens werden immer dicker – zu wenig Bewegung, zu viel Junkfood. Der Verein Ackerschaft setzt dagegen auf Hands-on-Food-Education statt nur Theorie. «Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltige Lebensmittel und gesunde Ernährung zu stärken und somit einen Beitrag zum Umdenken in der Gesellschaft zu leisten», sagt Sandra Fausch.

Projekt: Gemüse als Real-Life-Lernstoff

Seit 2019 läuft die «GemüseAckerdemie» in Liechtenstein. Kinder ziehen im Jahresprogramm ihr eigenes Gemüse, lernen Herkunft, Anbau und ernten selbst. «Es fördert zudem die körperliche Betätigung an der frischen Luft und bietet einen Ausgleich zur digitalen Welt», hält Fausch fest. Der 25-köpfige Verein betreut aktuell sechs Schulen und den Kindergarten in Nendeln. «Wir haben unser Ziel, die Schulgärten in Liechtenstein zu etablieren, schneller erreicht als gehofft», so Fausch.

Impact: Kids feiern Hochbeete

Erhebungen zeigen, dass 51 Prozent der Kinder Gemüse essen, das ihnen vorher nicht geschmeckt hat, 75 Prozent wollen Gemüse mit nach Hause nehmen. Ein Elternpaar meldete zurück, es habe «auf Wunsch des Kindes zu Hause ein Hochbeet».

Next Level: Kita-Game und Money-Struggle

Mit «AckerRacker» startet der erste Kita-Garten Eschens. Ziel: bis 2030 alle Kinder erreichen. «Die Kinder steuern oft direkt auf die Hochbeete zu, wenn sie nach draussen gehen», so die Rückmeldung der Kita-Mitarbeitenden.

«Es ist schwierig, die finanziellen Mittel aufzutreiben. Wir sind auf Förderpartner angewiesen, das gilt ganz besonders in der Frühförderung. Ideal wäre, wenn wir einen langfristigen Partner hätten, der uns finanziell unterstützt», hält Fausch fest. «Daran ackern wir aktuell gerade mit Hochdruck.»

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