Kids diggen Radio L nicht so krass, sind aber down mit der staatlichen Kohle dafür

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Vibes vom Landessender

Die Hörer-Stats vom Radio L bleiben chillig, so erklärte der Polit-Guru Thomas Milic bei der Präsi der Studie vom Liechtenstein-Institut über das Media-Game. 18 Prozent der Homies hören den Landessender täglich, 21 Prozent mehrmals pro Woche, 28 Prozent ab und zu und 32 Prozent nie.

Money-Talks um den Staatssender

Die Diskussionen um die Kohle für den Staatssender blieben genauso unverändert. Nachdem die Bucks vom Land immer mehr wurden, und es auch noch Extra-Kredite gab, stand 2023 mal wieder die Rettung vor der Pleite an. Gleichzeitig wurde die Regierung vom Landtag dazu gejagt, einen Plan für die zukünftige Ausrichtung von Radio L zu machen. Der soll im Sommer auf den Tisch kommen.

Staatliche Support für Radio L?

Vor diesem Hintergrund hat das Liechtenstein-Institut auch gefragt, ob der Staat Radio L „all in“ unterstützen soll. Es zeigt sich: 46 Prozent der Leute sind eher dafür und 43 Prozent eher dagegen. Interessant ist, dass die 16- bis 25-Jährigen die volle staatliche Unterstützung von Radio L am meisten abfeiern. Das ist auch die Altersgruppe, die am seltensten Radio L hört.

Partei-Unterschiede

Bei den Partei-Fans sind die DpL-Supporter stärker gegen die Finanzierung. 80 Prozent sind eher dagegen. Das passt auch zu ihrem Hörverhalten: 48 Prozent der DpL-Fans hören nie Radio L. Die Freie-Liste-Anhänger hören auch seltener Radio L, nur 5 Prozent hören es täglich.

Quality-Matters

Krass ist auch, dass Ausländer im Schnitt öfter Radio L hören als die Einheimischen. Laut Liechtenstein-Institut ist aber die Qualität der Berichte wichtiger: Wer die Berichte vom Sender als unabhängig, glaubwürdig oder ausgewogen sieht, ist meistens für staatliche Förderung.

Abstimmung zu Radio L?

Wenn es zu einer Abstimmung über Radio L kommen sollte, zählt nur die Meinung der Leute, die abstimmen können. Und die DpL wollen noch diese Woche eine Initiative zur Privatisierung des Landessenders starten.

Staatsfinanzierung – Ja oder Nein?

Ob Radio L privatisiert werden soll, wurde in der Umfrage nicht gefragt. Die Studie zeigt aber, dass die Leute, die abstimmen können, kritischer gegenüber einer staatlichen Finanzierung von Radio L sind als der Rest der Bevölkerung. 43 Prozent sind eher für eine volle Staatsfinanzierung, 50 Prozent sind eher dagegen.

Abstimmungs-Trends

Wenn man die gesamte Bevölkerung betrachtet, ist ein Trend bei Abstimmungen zu sehen. Die älteren Homies entscheiden die Abstimmungen. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Ablehnung der staatlichen Finanzierung von Radio L. Bei den über 56-Jährigen ist eine Mehrheit dagegen.

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