AI und Menschenrechte: Die Zukunft im Check
Beim Tag der Menschenrechte drehte sich alles um Künstliche Intelligenz (KI) und ihre Interaktion mit Menschenrechten. Wilfried Marxer, Chef des Vereins für Menschenrechte, begrüßte die Crowd in der Kreativ Akademie und hob hervor, dass KI sowohl Risiken als auch Chancen für den Schutz der Menschenrechte birgt. Regierungsrat Manuel Frick betonte: „Es ist unsere Pflicht, jedes Recht zu schützen und gewähren.“ Ein kreatives Improv-Theater mit KI eröffnete den Abend.
Subtile Diskriminierung im Fokus
Nina Laukenmann von der e-PIAF Uni Basel zeigte auf, wie KI unseren Alltag beeinflusst, oft ohne dass wir es merken. Vom Navi bis zur Playlist-Generation – KI hat Einfluss auf Meinungsfreiheit und Datenschutz. Laukenmann warnte vor Proxy-Diskriminierung, wo KI auf Basis alter Daten diskriminierende Muster fortsetzt. Trotz dieser Risiken kann KI helfen, Diskriminierung durch Mustererkennung zu bekämpfen.
Regelungen unter der Lupe
Marie-Louise Gächter-Alge von der Datenschutzstelle Liechtenstein erläuterte die EU-Verordnung zu KI. Manipulative Systeme stehen dabei ganz oben auf der Verbotsliste. Gächter-Alge äußerte jedoch Zweifel an der praktischen Umsetzung der Rahmenbedingungen. KI bleibt neutral, doch es liegt an uns, ihre Potenziale richtig zu nutzen.
Hands-on-Erfahrung
Nach den Vorträgen konnten Teilnehmer an sechs Stationen KI selbst erleben und von KI komponierte Songs zu Menschenrechten hören.
