Award-Show in Warschau
Der Vaduzer Autor Mathias Ospelt war mit seinem Roman «Ebaholz» für den «European Union Prize for Literature» am Start. Die Trophy ging am Ende an Dora Kaprálová, während Hélène Frédérick und Vladimir Vujović «special mentions» abholten. Für Ospelt bleibt die Shortlist-Nomination trotzdem ein Major-Move in seiner Writing-Career.
Spotlight und Shortlist-Vibes
An der Ceremony präsentierten alle Nominierten ihre Books kurz on stage, mit Original-Lesung plus englischer Übersetzung auf der Leinwand. «Als Liechtensteiner Literat ist man sich solche Aufmerksamkeit von Politik, Wirtschaft, Verlagen, Medien und anderen Kulturschaffenden in einem solchen Ausmass nicht gewohnt», meint Ospelt. Sein Fazit zur Nomination: «Das Grund-Highlight war, dass ich überhaupt auf die Shortlist gekommen bin!»
Deep Dive in «Ebaholz»
Den grössten Impact hatte für ihn der englische Pitch von Isabel Wanger, der die Jury abholte und die Aufgabe «bravourös gemeistert» habe. «Dieser Text ist die erste derart tiefgehende und präzise Analyse eines eigenen Werks. Damit habe ich jetzt eine unglaubliche Freude», so Ospelt.
Future Moves im Literatur-Game
Der EUPL soll Übersetzungen pushen und neue Book-Markets in Europa öffnen. «Bei solchen Gelegenheiten spürt man, dass das, was man tut, von Bedeutung ist», resümiert der Autor.
