IWF-Beitritt als Gamechanger
Liechtenstein diskutiert heftig über den IWF-Beitritt. Georg Wohlwend, Verwaltungsratspräsident der Liechtensteinischen Landesbank, ist dafür. Er meint, der IWF-Beitritt boostet die Stabilität und Sicherheit des Landes. „Eine IWF-Mitgliedschaft fördert die positive Reputation Liechtensteins.“
Krisenversicherung
Der IWF gilt als „Lender of Last Resort“, also quasi ’ne Krisenversicherung. Beispiele wie Island zeigen, dass der IWF Ländern in Not schnell Liquidität verschafft. Ohne IWF müsste Liechtenstein bei anderen Ländern um Kredite betteln, was während einer Krise richtig schwierig wird.
Falsche Hoffnungen auf die Schweiz
Obwohl Liechtenstein und die Schweiz eine Währungsunion haben, springt die Schweizer Nationalbank (SNB) im Krisenfall nicht für Liechtenstein ein. „Natürlich bietet der Schweizer Franken als sehr stabile Währung eine gewisse Absicherung.“ Aber die SNB ist nicht für Liechtenstein zuständig.
Banken-Backup
Liechtensteins Banken haben Notfallpläne und halten Liquiditätspuffer. Sie folgen internationalen Standards wie Basel III, um stabil zu bleiben. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) überwacht das alles.
Mehr als nur Banken
Wohlwend betont, dass der IWF-Beitritt nicht nur den Banken hilft, sondern auch der Industrie. Krisen wie Lieferengpässe oder Energieprobleme betreffen ganz Liechtenstein. Der IWF-Beitritt wäre also eine Absicherung für das ganze Land.
