Kein Frust, dafür mega Dankbarkeit

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Throwback: Fritigsbeiz-Hype in Planken

Im März 2024 platzte das Dreischwesternhaus zum fünfjährigen Jubiläum der «Fritigsbeiz» fast aus allen Nähten – einer der letzten Big Nights eines Dorfprojekts, das aus dem Nichts zum Social Hotspot wurde. Seit dem Aus des «Hirschen» 2018 übernahm der Einwohnerinnen- und Einwohner-Verein mit Freiwilligen und Caterern den Job: jeden Freitag Food, Vibes und teilweise Live-Sound, sogar Gäste aus dem Tal kamen.

Game Over – aber mit Good Karma

Nach fünf Jahren wurde das Volunteer-Team müde, die Gästezahlen dropten, die «Fritigsbeiz» in der bisherigen Form wurde gestoppt. Der Verein fokussiert jetzt auf einzelne Community-Events. Josef Biedermann bleibt dankbar: «Ich erinnere mich sehr gerne an die Fritigsbeiz-Abende. Wir freuten uns immer, dass sich unsere Gäste in der grossen Stube des Dreischwesternhauses so wohl fühlten.» Er betont: «Ich schätzte die gute Zusammenarbeit mit dem Freiwilligenteam, in dem auch Frauen und Männer aus anderen Gemeinden mitgeholfen haben.»

Cash for a Cause und Next Chapter

In sechs Jahren wurden 19 900 Franken für soziale und humanitäre Projekte generiert. «Ein besonderes Highlight war jeweils die Übergabe von Spenden an die verschiedenen Organisationen», darunter Rehkitz-Rettung Liechtenstein, Krebshilfe, Frauenhaus und Suppenküche Schaan.

New Spot, same Community-Spirit

Im November soll das neue Restaurant Saroja mit Ruth und Peter Büchel als Hosts öffnen. Der Einwohnerverein plant fixierte Stammtisch-Abende fürs Dorf.

Planken-Love in Long Version

Biedermann lebt seit 53 Jahren in Planken, seit 30 Jahren mit Bürgerrecht. Sein Fazit: «Wir schätzen das Leben in Planken sehr und empfinden es als Geschenk, dass wir hier wohnen dürfen.» Favourite Place bleibt «Daheim bei der Familie, mit dem Blick ins Rheintal bis zum Bodensee und auf die Schweizer Berge. Aber ich gehe auch gerne nach Oberplanken und freue mich über die Blumen und Schmetterlinge auf den Magerwiesen.»

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