Globaler Boykott-Trend
In mehreren Ländern weltweit, darunter Mexiko und Dänemark, sowie durch den kanadischen Premierminister Justin Trudeau, wird zum Boykott amerikanischer Produkte aufgerufen. Ziel ist es, durch lokale Alternativen wie heimisches Sprudelwasser und Eigenmarken der Supermärkte der Ohnmacht zu entkommen. In den sozialen Medien sind Listen mit europäischen Alternativen zu Marken wie Coca-Cola, Heinz und Apple im Umlauf.
Schweiz und Liechtenstein bleiben entspannt
In der Schweiz und Liechtenstein ist von solchen Boykott-Trends nichts zu spüren. Weder Migros noch Coop oder andere Detailhändler wie Lidl und Aldi verzeichnen Veränderungen im Einkaufsverhalten. Laut Migros-Sprecherin Estelle Hain stammen nur wenige Produkte aus den USA – der Fokus liegt auf Schweizer und europäischen Produkten.
Kanadischer und dänischer Protest
Kanada reagiert auf Trumps Drohungen mit einer App namens „Buy Beaver“, die kanadische Produkte promotet. In Dänemark markieren Supermärkte europäische Produkte mit einem Stern, als Reaktion auf Trumps Grönland-Kaufpläne. Online organisieren sich mehr als 170.000 Menschen unter „Buy from EU“ auf Reddit, um US-Produkte zu boykottieren und Alternativen zu zeigen.
Realität vs. Idealismus
Expertinnen und Experten weisen darauf hin, dass viele US-Produkte, wie Coca-Cola, bereits in Europa produziert werden, was die Boykott-Effekte relativiert.
