Transparenz-Update
Triesens Gemeinderat macht beim Kassenbetrug den Transparenz-Switch: Mit 7 zu 3 Stimmen wurden öffentliche Protokollauszüge beschlossen. Geheimhaltungen sollen «auf das gesetzlich notwendige Minimum zu beschränken» sein; sensible Inhalte werden anonymisiert. Vorsteherin Daniela Erne-Beck und Vize Dominik Banzer stimmten zu – obwohl sie im August noch erklärten: «Solange die Untersuchungen noch laufen, ist eine Information nicht zweckmässig».
Info-Vakuum beendet
DpL-Rat Pascal Odinga kritisierte bisher fehlende Updates: «Dadurch entsteht ein Informationsvakuum, welches Spekulationen und unterschiedliche Interpretationen begünstigt und dem Ansehen der Gemeinde schadet».
Externe Prüfung läuft an
KPMG untersucht den Kassenbetrug, die Kanzlei Geisselmann prüft mit 7 zu 3 Stimmen arbeitsrechtliche Fragen zur Kündigung eines ehemaligen Mitarbeiters. Ernst und Young hatte das Mandat wegen zu enger Vorgaben abgegeben: So lasse sich «eine unabhängige und umfassende forensische Untersuchung» nicht durchführen.
FBP-Rätin Nicole Schurte bemängelt, die ursprüngliche Offerte hätte eine Prüfung «aus einer Hand ermöglicht».
