K.O.-Tropfen bleiben oft ein ungelöstes Rätsel

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Auch diese Fasnacht gibt es wieder Verdachtsfälle auf K.O.-Tropfen. (Bild: NICOLAS ARMER)

Gefährliche Drinks zur Fasnachtszeit

Während der Fasnacht in der Schweiz sind K.O.-Tropfen leider ein unsichtbarer Feind, besonders für junge Frauen. Das Abdecken der Getränke ist ein Muss, aber auch dann kann eine Sekunde Unachtsamkeit reichen, um die Substanzen ins Glas zu schmuggeln. Diese Tropfen sind unauffällig und wirken schnell, was zu Schwindel oder Bewusstlosigkeit führen kann.

Spital und Polizei im Einsatz

Das Landesspital in Vaduz hat mehrere Verdachtsfälle gemeldet, aber genaue Zahlen bleiben aus. Sandra Copeland, Direktorin des Landesspitals, erklärt: „Ganz viele Patientinnen kommen leider zu spät in die Notaufnahme, so dass die K.O.-Tropfen nicht mehr nachweisbar sind.“ Die Polizei untersucht jeden Verdacht, jedoch erschweren Gedächtnislücken die Strafverfolgung.

Prävention als bester Schutz

Die Suchtprävention Liechtenstein setzt auf Aufklärung mit der Kampagne „Mini Drinks, mini Fründa, i luag druf!“. Die Landespolizei betont die Wichtigkeit, schnell zu handeln und Verdachtsfälle zu melden. Infos zum Schutz und Vorgehen im Ernstfall gibt’s auf der Webseite der Suchtprävention Liechtenstein.

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