Just in Time ready für die Second Half, Mann!

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Chillige Monate? Nee, für Ferhat Saglam nicht so sehr

Stell dir vor, du bist der 22-jährige Ferhat Saglam und musst fünf Monate lang echt harte Zeiten durchmachen. Der Typ, der für die zweite Mannschaft des FC Vaduz am Ball ist, hat sich das Wadenbein gebrochen, das Innenband und das Syndesmoseband gerissen. Voll krass, oder? Das hat ihn eine ganze Weile aufs Abstellgleis gebracht.

Gettin‘ back on track

Während dieser Zeit hat er sich voll auf seine Genesung konzentriert. Und trotz ein paar Downern und mentalen Challenges hat er sich nicht unterkriegen lassen. „Zuerst war ich sechs Wochen lang an meine Krücken gebunden, jedoch ging ich zwei Wochen nach meiner Operation wieder in den Kraftraum“, erzählt Saglam. Dabei hat ihm Florian Klausner, der Fitnesscoach der Nationalmannschaft, voll geholfen.

Physisch und mental im Gym

„Zusammen mit Florian habe ich drei bis vier Mal die Woche intensiv an meinem körperlichen Aufbau gearbeitet.“ Aber der Body war nicht das Einzige, was ihn herausgefordert hat: „Besonders am Anfang meiner Verletzungszeit hatte ich mental echt zu kämpfen“, gibt der Vaduzer zu. Trotzdem hat er es geschafft, diese Hürden zu nehmen und sich auf sein Comeback vorzubereiten.

Back in the game

Vor etwa zwei Wochen war es dann so weit: Saglam durfte zum ersten Mal wieder das Trikot seiner Mannschaft tragen – und war mächtig stolz. „Zu Beginn war ich schon aufgeregt. Klar habe ich davor mit der Mannschaft trainiert, ein Spiel ist jedoch wieder eine komplett andere Situation.“

Scoring like a pro

Aber seine Nerven haben ihn nicht ausgebremst. Im zweiten Spiel hat er gleich zweimal getroffen und damit massiv zum 6:0 Sieg gegen den FC Rüthi beigetragen. Aber Saglam weiß, dass er noch nicht bei 100 Prozent ist. „Es war ein cooles Gefühl, wieder Tore zu schießen, schließlich bin ich dafür in der Mannschaft. In Sachen Fitness habe ich aber noch einiges vor mir.“

Lessons learned

Durch die Verletzung hat der 22-jährige Vaduzer aber auch wichtige Lektionen gelernt: „Mir ist bewusst geworden, wie schnell so etwas passieren kann. Ich gehe sicherlich vorsichtiger in die Zweikämpfe und schätze Situationen besser ein.“

Future plans

Und mit dem Beginn der Meisterschaft Ende März vor Augen hat Saglam auch schon klare Ziele definiert: „Ich will nach der Verletzung wieder alles für meine Mannschaft geben und ihnen dabei helfen, eine starke Rückrunde zu spielen. Ausserdem will ich in jedem Spiel mein persönliches Maximum rausholen.“

So meldet sich der Stürmer rechtzeitig zum Rückrundenauftakt zurück. Ob es für ein Aufgebot in der Nationalmannschaft reicht, lässt er offen.

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