Neuer Dude rockt den Liechtensteiner Judoverband
Im Liechtensteiner Judoverband (LJV) gibt’s nen neuen Player, Jaime Jaramillo. Der Dude ist 40, kommt aus Kolumbien und hat seit 2024 die Führung des Judo-Nationalkaders in der Hand. Der Mann ist nicht nur Boss, sondern auch Mentor für alle Athleten und Judo-Freaks in der Hood.
Jaramillo’s Journey
Jaramillo hat in Kolumbien als Primarschullehrer gestartet, sich dann auf Sport eingeschossen und ist wegen der Liebe in die Schweiz gedüst. Da hat er zuerst in Winterthur, dann in Uster Kids den Judo-Move beigebracht. Als der LJV auf ihn zugekommen ist, um ihn als Kindertrainer einzuspannen, hat sich während der Talks ein neuer Plan entwickelt: Der Verband hat den Kolumbianer für Kindertrainings und als Nationaltrainer engagiert.
Nicht nur ein Job, sondern eine Mission
Jaramillo’s Gig geht über das simple Training auf der Matte hinaus. Er betreut nicht nur die liechtensteinische Judo-Crew, sondern kümmert sich auch um die Förderung der LJV-Athleten an der Sportschule Liechtenstein und ist im Kinderprojekt des Verbands voll am Start.
100 Prozent Einsatz
„Als erstes habe ich mit all meinen Schülern und ihren Eltern Gespräche geführt, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Mein Einstand war streng, aber so soll es auch sein – ich gebe immer 100 Prozent.“ Der Kolumbianer ist auch dafür verantwortlich, dass der Nationalkader nun mindestens zwei Mal im Monat zusammen trainiert.
Flexibler Trainer mit Herz
Jaramillo ist bereit, immer für seine Schüler da zu sein: „Ich nehme mir für meine Schüler immer Zeit, es ist meine Aufgabe ihnen den Judo-Sport zu verinnerlichen, egal wann egal wo“, sagt er. Und dabei geht’s ihm nicht nur um den Erfolg auf der Matte. Er ist auch an den Geschichten, Zielen und Persönlichkeiten der Athleten interessiert.
Judo als Brücke
Jaramillo bringt neben seiner Expertise auch ’ne Menge internationale Kontakte aus der Schweiz mit. Er hat den Plan, die liechtensteinischen Judokas nicht nur sportlich zu pushen, sondern auch eine starke Community aufzubauen und die Judo-Kultur more popular zu machen. „Judo hat mir in meinem Heimatland eine Chance gegeben, die Welt entdecken zu können. Alles was ich auf meinen Reisen erlernt habe, gebe ich meinen Schülern mit auf ihren persönlichen Weg.“
Der Traum vom Judo in der Schule
Der Kolumbianer hat auch ’ne klare Vision für die Zukunft: „Mein Traum wäre es, in jeder Lektion mindestens 20 Mitglieder zu unterrichten.“ Deshalb hat er auch schon mit Lehrern aus verschiedenen Gemeinden des Landes Kontakt aufgenommen, um Judo in den Schulunterricht zu bringen.
Für Jaramillo ist Judo eine Brücke, die Kulturen und Menschen verbindet. Und er ist bereit, seinen Beitrag dazu zu leisten.
