Joderteifel senden Appell an Pöbler

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Spooky Vibes, Stressige Crowd

Bei den Umzügen in Vaduz und Schaan geraten traditionelle Fasnachtscrews wie die Bärger Joderteifel und die Schaaner Hexen immer öfter in Beef mit Teens. Laut Joderteifel-Präsident Florian Oberhofer habe das in den letzten zwei, drei Jahren stark zugelegt: «Es sind Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren, die den Starken markieren wollen.» Der Verein postete am Schmutzigen Donnerstag: «Leider ist es in letzter Zeit häufiger vorgekommen, dass wir während des Umzugs von Gruppen verfolgt, geschubst oder angepöbelt wurden.» Masken mit Mini-Sehschlitzen plus Konfetti und Luftschlangenspray in die Visier-Zone = Injury-Risk. Darum der Call: «Wir wünschen uns deshalb für die Hauptfasnacht einen res-pektvollen und achtsamen Umgang miteinander.»

Hexen im Deeskalations-Mode

Auch die Schaaner Hexen sind affected. Präsident Marco Walser berichtet von Schlägen auf Masken und Rücken, teilweise sogar mit Prügel. Sein Standard-Briefing: «Ich sage meiner Gruppe immer: Lasst euch nicht provozieren!» Neu waren «Deeskalationshexen» unterwegs, die nur auf Trouble spotteten.

Orga-Squad Reagiert

Narrenzunft Schaan und Fasnacht-Gesellschaft Vaduz wollen das Thema jetzt in Talks mit den Gruppen analysen. Ziel laut Organisator Harry Hasler: «Es ist uns wichtig, dass der Umzug nicht gestört wird und die Teilnehmer und Besucher sich wohlfühlen.»

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