IWF sagt, Kohle für Pendler ausgeben hilft

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Die IWF-Delegation traf sich im Rahmen der Konsultation im Januar unter anderem mit Regierungschef Daniel Risch. (Bild: Roland Korner)

IWF und Liechtenstein: Check-up

Liechtenstein hat als jüngstes IWF-Mitglied seinen ersten Artikel-IV-Check durchgezogen. Eine fünfköpfige Crew hat das Land zwei Wochen lang durchleuchtet, um ein wirtschaftliches Update zu geben. Ergebnis: Liechtensteins Wirtschaft rockt, aber es gibt auch Challenges.

Wirtschaftliche Vibes

Der IWF lobt die stabile Wirtschaft, aber mahnt zu Vorsicht: Öffentliche Ausgaben steigen, Fachkräftemangel droht, und Hypotheken sind hoch. Zudem hinken einige Daten, wie das BIP, hinterher.

Pendler-Power

Der Arbeitsmarkt ist auf Pendler angewiesen: 57 % der Jobs werden von Grenzgängern gehalten. Um die Attraktivität zu boosten, empfiehlt der IWF bessere Verkehrs- und Kinderbetreuungsangebote.

Gender Pay Gap und älter werdende Workforce

Das Gender Pay Gap ist mit 14 % höher als im EU-Durchschnitt. Flexible Jobs und mehr Kita-Plätze könnten helfen. Ältere Arbeitnehmer sollten länger arbeiten können, um Pensionskosten zu senken.

Klimawandel und Investments

Klimaneutralität bis 2050 fordert Investitionen in grüne Energie. Der IWF rät zu smarten Finanzplänen, um den Lebensstandard zu halten.

Globale Abhängigkeiten

Liechtenstein ist stark vom Weltmarkt abhängig. Trotz Krisen bleibt das Land stabil, dank hoher Reserven. Der IWF prognostiziert moderates Wachstum und niedrige Inflation. Zukünftig gibt’s jährlich einen IWF-Check.

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