Der IWF-Check in Liechtenstein
Yo, Gabriel Di Bella, der Boss der IWF-Delegation, war zuletzt in Liechtenstein und hat das Land durchgecheckt. Er meint: «Das Programm war recht dicht, aber gleichzeitig auch sehr lohnend». Sie haben mit dem ganzen Who’s Who der Ländle-Wirtschaft und Politik gequatscht, inklusive Erbprinz Alois.
Globaler Fussabdruck und Finanz-Management
Di Bella ist voll beeindruckt vom Ländle: «Wir sind extrem beeindruckt von Liechtenstein». Unser Land ist zwar klein, aber hat einen wylden «globalen Fussabdruck». Unser Export geht nicht nur zu den Nachbarn, sondern in die ganze Welt. «Es werden Produkte hergestellt, die rund um den Globus bekannt sind». Und wie wir unsere Kohle managen, hat die IWF-Crew gecringed. «Mich beeindruckte besonders, wie sparsam und umsichtig die Fiskalpolitik ist. Es ist ziemlich aussergewöhnlich, ein Land ohne Schulden zu finden», erklärte Di Bella.
IWF-Beitritt kein Hinderungsgrund
Ob’s sus Punkte gab, die gegen einen IWF-Beitritt sprechen könnten, meinte der Delegationsleiter: «Bezüglich des Mitgliedschaftsprozesses haben wir keine Sorgen». Also, alles safe für einen Beitritt. Auch in Liechtenstein ist die Opposition gegen den IWF-Beitritt eher goofy. Die Regierung erhofft sich vom IWF eine Art Versicherung für Krisenfälle, da unser Staatshaushalt zwar gut aussieht, aber eine grosse Naturkatastrophe oder Bankenrettung alleine nicht stemmen könnte.
Was passiert als nächstes?
Jetzt schreibt die Delegation einen Bericht und die IWF-Gremien beraten intern. Dann entscheidet unser Landtag über den Beitritt. «Wenn alles gut läuft, wird der IWF Mitte 2024 sein 191. Mitglied begrüssen können», schliesst Delegationsleiter Gabriel Di Bella.
