Investor Fritsch wurde geschnappt

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Bis im Frühsommer 2024 war die Liegenschaft

Investor in Handschellen

Florian Fritsch, der bis zum letzten Sommer noch im Vaduzer Städtle tätig war, wurde von den deutschen Behörden auf Wunsch Österreichs geschnappt. Sein nächster Halt könnte Österreich sein. Die dortige Justiz hat bereits ein Auge auf den Unternehmer geworfen – genauso wie die in Liechtenstein. Dort wird seit über zwei Jahren gegen den 47-Jährigen ermittelt. Der Mix aus schwerem Betrug, versuchter Untreue und Geldwäscherei ist nicht gerade ein leichter Cocktail. Aber: Unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Goldenes Drama

Im Dezember wurde Fritsch angeblich in Österreich angezeigt. Der Vorwurf: Gold im Wert von Millionen aus einem Wiener Depot entnommen. Die Kronen Zeitung hat’s schon auf dem Radar. Auch hier gilt: erst mal unschuldig.

Pleitewelle in Liechtenstein

In Liechtenstein wurde über die Fritsch AG und Fritsch und Co. AG das Insolvenzverfahren eröffnet. Rund 70 Gläubiger stehen Schlange, von kleinen Handwerksbetrieben bis hin zu staatlichen Institutionen. Die Fritsch AG schuldet etwa 114 Millionen Franken, die Fritsch und Co. AG rund 29 Millionen. Die Finanzverwaltung und andere Gläubiger haben bereits Millionen angemeldet. Der Masseverwalter nimmt’s gelassen: Ein Bruchteil der Forderungen wurde anerkannt.

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