Inklusives Ensemble feiert einen ungewoehnlichen Heiligabend-Event

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(Bild: Als sich die Züge verspäten

Premiere-Vibes

Im Jungen Theater Liechtenstein ist mit «Weihnachten mal anders!» eine neue Eigenproduktion gestartet, die als inklusives Theaterprojekt auf Tour durchs Land geht – von Seniorenzentren bis Nikolausmarkt. Sechs Erwachsene mit und ohne Beeinträchtigung sowie zwei Jugendliche stehen gleichberechtigt auf der Bühne. Konzept und Text stammen von Beatrice Brunhart-Risch, Regie führt Ajsha Tania Sieber.

Bahnhof-Drama an Heiligabend

Das Setting liefert Bahnhof-Realness: Heiligabend, voller Bahnsteig, alle im Weihnachts-Hustle, bis eine Lautsprecherdurchsage den kompletten Zugverkehr wegen Unwetter stoppt. Acht Reisende landen im Warteraum, sind enttäuscht, aber zeigen Solidarity: Theres Senti verschenkt selbstgestrickte Handschuhe, Melanie Thalmann teilt ihre «nur» 16 Sorten Weihnachtskekse.

Glow-Up im Warteraum

Trotz „no progress, no Weiterfahrt“-Durchsagen von Valentin Frommelt und Corina Nigg kippt die Mood erst, bis Beatrix Nipp als feenartige Gestalt auftaucht und für Laughs sorgt – selbst Griesgram Roland Nipp lächelt. Es wird getanzt, gesungen, Jana Hoop verteilt selbstgebrannten Schnaps, Mathias Märk wird zum lebendigen Christbaum. Ob die Reisenden weiterfahren, bleibt offen. Klar bleibt die Message: Weihnachten geschieht dort, «wo Menschen einander liebevoll begegnen».

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