Inklusion failt oft an kleinen Details

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(Bild: Eine Stufe wird zur Hürde: Was vielen kaum auffällt

Projekt-Vibes

Im Rahmen des Projekts «(Un)sichtbare Barrieren» wurden in kurzer Zeit 217 Hindernisse gemeldet – von Stufen und heavy Türen bis zu unlesbaren Formularen und nicht barrierefreien Websites. Laut Kristina Sprenger vom Büro für Gleichstellung beim Liechtensteiner Behinderten-Verband ist der 5. Mai „eine wichtige Plattform“, doch gelte: „Eine Behinderung macht keine Pause – die Herausforderungen bestehen an 365 Tagen im Jahr.“

Real-Life Barriers

Die meisten Issues treten im Bau- und Public-Space-Bereich auf. Kleinigkeiten wie eine einzelne Stufe oder eine fehlende Rampe können laut Sprenger entscheiden, „ob sie selbstständig teilnehmen können oder nicht“. Info-Barrieren wie komplizierte Texte führen dazu, dass Betroffene „entweder auf Hilfe angewiesen sind oder ganz ausgeschlossen werden“.

Impact und Next Steps

Ein Key-Beispiel: fehlende taktile Leitsysteme an Bushaltestellen. Aus einer Meldung entstand ein Tool, um alle Stops im Land zu checken. „Das zeigt: Aus einer einzelnen Meldung kann eine Lösung für das ganze Land entstehen.“ Laut Sprenger braucht es ein Mindset-Shift: „Es geht darum, Bedürfnisse frühzeitig einzubeziehen und nicht erst im Nachhinein zu reagieren.“

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